7 Wege, ob du dich in Selbstliebe befindest

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Alexandra Pontow

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Liebst du dich wirklich selbst?

Viele von uns denken sie seien bereits in der Selbstliebe oder denken Selbstliebe sei nicht so wichtig. Wir tendieren dazu die Liebe anderer als wertvoller zu erachten als unsere eigene, doch das führt zu viel Frust, Traurigkeit, Abhängigkeit und vor allem zu einem unerfüllten Leben. Ich habe mich selbst die Liebe anderer über meine Liebe gestellt – warum? Weil die Lebe anderer mir wertvoller erschien und das war sie für mich auch, genauso wie ich die Liebe anderer über meine stellte, stellte ich auch andere Personen generell über mich. Ich war mir weniger wert, also so auch meine Liebe, das führte dazu dass ich in Beziehungen immer nach dem suchte was ich mir selbst nicht geben konnte und dementsprechend auch zu einer emotionalen Abhängigkeit. Kein anderer Mensch ist auf Dauer in der Lage dir all das zu geben, was du dir selbst nicht geben kannst und wenn du glückliche Beziehungen zu anderen oder zu dir selbst führen möchtest, musst du beginnen dich selbst zu lieben. Andersherum denken viele sie seien, schon in der Selbstliebe, ob das wirklich so ist, kann du hier überprüfen.

Im folgenden zeige dir 7 Wege bei denen du schauen kannst, ob du dich in Selbstliebe befindest auf einer täglichen Basis. Ich will gar nicht so viel herum “reden.” Lass uns gleich mit Nummer 1 starten.

1. Du vergleichst dich nicht mit anderen

Wenn du dich in selbstliebe befindest, machst du dich selbst nicht klein, limitierst dich nicht, vor allem dann nicht, wenn du jemanden siehst, der sein bestes Leben führt. Du vergleichst dich nicht. Das erste Beispiel, welches ich dir hier zu geben möchte und ich denke jeder kennt das: 

Du scrollst durch Instagram und siehst deine Freude, Stars oder irgendwelche Z Promis, den du folgst und wenn du dich in Selbstliebe befindest, bist du in der Lage zu sagen: „Oh wow, wie toll sie aussieht, diese ABS, diese Beine, mach weiter so, Girl,” oder “Ohh mein Gott, die Frau hat echt Power was sie alles erreicht hat” – natürlich spielt sich das alles nur in deinem Kopf ab und machst weiter mit deinem Leben. 

Für jemanden der sich nicht in Selbstliebe befindet, schaut das ganz anders aus. Die Bilder auf Instagram von perfekten Körpern, Reichtum, schönen Reisen können dazu führen, dass man sich mit anderen vergleicht. Man schaut das Bild an und denkt sich, ich mache jeden Tag Sport: “Warum sehe ich nicht so aus?” “Die hat bestimmt ein Suggardaddy, sonst könnte sie sich dass nicht leisten, ich würde mich nicht so verkaufen. Doch wieso haben alle Partner nur ich nicht? Keiner liebt mich, ich bin nicht gut genug, nicht schön genug.” 

Menschen, die sich selbst lieben, sind in der Lage zu unterschieden, welche Gefühle sie in Bezug auf andere Menschen haben und wie sie sich selbst fühlen. Ich möchte dir hier noch einen Bezug zum realen Leben herstellen – zum Beispiel heiratet vielleicht deine beste Freundin, deine Cousine oder auch eine alte Klassenkameradin, die du auf einem Klassentreffen triffst. Wenn du dich in Selbstliebe befindest, freust du dich vom Herzen für diese Person. Du bist glücklich bei dem Gedanken, dass sie den Richtigen gefunden hat, auch wenn man selbst noch nicht verheiratet ist und noch nicht den Richtigen gefunden hast. Ein weitere Beispiel, nehmen wir an eine Freundin, Klassenkameradin, Kommilitonen hat in einem Text eine Eins, und auch wenn man selbst schlechter abgeschnitten hat mit einer drei, vier oder fünf völlig egal – ist man in der Lage der andere Person zu sagen: “Ich bin so stolz auf dich, und kannst selbst so stolz auf dich sein.” Denn ihre Leistung hat nichts mit deiner Leistung zu tun, wie du abgeschnitten hast, bringt dich nicht in die Defensive. Du freust Dich einfach nur für sie. 

Fassen wir das einmal zusammen – Menschen, die sich in der Selbstliebe befinden sehen andere nicht als Bedrohung für ihre EIGENES Leben, ihre eigene Leistung oder Persönlichkeit. Sie beurteilen sich und andere unabhängig von einandern, vergleichen sich nicht, fühlen sich nicht weniger Wert, nur weil ein anderer etwas hat oder geschafft hat, was sie selbst nicht haben – sie fühlen sich gut, weil sie unabhängig von der Leistung anderer sind. 

Vielleicht ist dir jetzt aufgefallen, dass du in diesem Punkt noch nicht ganz in der Selbstliebe bist. vielleicht magst du ein Journal herausholen und dich fragen woher das kommt? Frag dich – Warum vergleiche ich mich ständig mit anderen?  Warum möchte ich etwas schlechtes, einen Fehler finden an der anderen Person? Warum mach ich das? 

Diese Art von Muster und Verhalten kommt meist aus deinem Umfeld, wer dich groß gezogen hat, deine Eltern, deine Großeltern, vielleicht haben es auch Freunde mit dir gemacht – dich mit anderen verglichen oder sich selbst verglichen. Vielleicht gab oder gibt es auch Freude, die dich nicht wertschätzen und deine besten Seiten runtermachen. Ich meine, unser Verstand reflektier den Input, den man ihm gibt. Ehrlich, nehme dir etwas Zeit und denk darüber nach, woher kommt das? Und du weist, wenn du Journals oder dich selbstrefklektierst, wirst du wahrscheinlich herausfindest was der Grund dafür ist, frage dich wovor dich dieses Gefühl vielleicht auch beschützen will? Was du daraus lernen kannst? Wie du stattdessen fühlen müsstest, um dieses Muster zu durchbrechen. Wenn du dabei bist, fühle es, lass alles zu, sitz nicht einfach da und sag weil die das mit mir gemacht haben, kann ich nicht anders sein. Ihr Verhalten ist nunmal auf mich abgefärbt, die anderen sind Schuld daran. Verschließe dich nicht, denke nicht, dass du deswegen nicht in der Lage bist, die Person zu sein, die sich selbst lieben kann. Versinke nicht in Selbstmitleid – sag nicht das macht doch jeder oder meine Mutter ist Schuld. Sie hat mich immer mit allen anderen Kindern verglichen oder ich bin einfach nicht gut genug, das kann ich nicht ändern. Nein, Mach das nicht, geh raus aus diesen Gedankenkarussell und sorge für Veränderungen – verändere deine Denkweise, wie kann ich diese Veränderungen schaffen? Wie kann ich aus einer Postion, aus Selbstliebe heraus reflektieren? Was hat mich dazu veranlasst mich zu vergleichen? Sage dir: “Nur weil ich es nicht anders gelernt habe, kann ich trotzdem jetzt einen anderen Weg einschlagen. Ich finde einen Weg, wie ich mich gut fühle, wenn anderen etwas Gutes passiert, weil ich es mir wert bin.”

2. Du hörst auf deinen Körper

Der Zweite Schlüssel für Selbstliebe ist auf seinen Körper zuhören. Was ich damit meine auf deinen Körper zu hören? Das du merkst wenn dein Körper dir Stress signalisiert, oder Unwohlsein, Angst. 

Stell dir vor du gehst zu einer Freundin nach Hause und da ist eine Situation, bei der du dich unwohl fühlst, du möchtest nach Hause und willst aber deine Freund nicht kränken und denkst ein paar Minute kann ich ja noch bleiben und aus ein paar Minuten werden Stunden – wenn du dich in Selbstliebe befindest ist das keine Option. Was auch immer dich unwohl fühlen lässt, vielleicht hat jemand was gesagt, oder gemacht, und das war nicht ok. Vielleicht ist da jemand in dem Haus, macht sich witzig über dich oder du brauchst einfach Zeit für dich, was auch immer vorgeht, wenn du dich selbst liebst, wirst du deinem Körper zu hören, die Signale wahrnehmen die er dir sendet. Du willst da nicht sein, du fühlst dich nicht gut und überfordert, du bist bereit du gehen, dann gehst du. 

Wenn du dich in Selbstliebe befindest, hörst du deinem Körper zu, du respektierest ihn, du schätzt ihn wert. Es ist egal, ob deine physischen Zeichen Sinn ergeben oder nicht. Es geht nicht darum, ob du dir vielleicht nur etwas einbildest oder da halt durch musst, was du bestimmt auch schon in solchen Situation gehört hast, doch du wirst auf deinen Körper hören. Du weißt, dass du nicht gemein bist, oder deine Freund nicht respektierst – es meint, dass du dich respektierst. 

Für jemanden, der sich nicht in Selbstliebe befindet, ist es nicht leicht auf seinen Körper zu hören. Der erste Gedanke wird den anderen gelten. Du wirst denken, wenn du auf dich selbst hört, wirst du jemand anderen beleidigen oder kränken. An erster Stelle wirst du immer darauf bedacht sein, es anderen recht zu machen, anstatt deinen eigenen Körper, dein eigenes Wohlbefinden zu respektieren. 

Wir wollen zu einen Punkt kommen, an dem wir uns selbst mehr respektieren als darüber nachzudenken, ob wir jemand anderen kränken könnten. Natürlich gibt es eine Balance, es gibt eine Blance in allem, doch primär willst du dich selbst respektieren und dich selbst wertschätzen. 

Ein anderer Weg zu sehen, ob du auf deinen Körper hörst, ist wie du auf Stress reagierst. Wir alle haben auf die ein oder andere Art Stress, Schulstress, Stress im Job, mit der Familie, mit Arbeitskollegen, sogar die Gesundheit kann ein stressen, Streit mit deinen Freunden oder deine momentane Lebenssituation… Es äußert sich in dem du nicht schlafen kannst, du bist genervt, nimmst ab, bist unkonzentriert, frustriert – wie gehst du damit um? 

Ich weiß wir haben alle ein beschäftigtes Leben und ich will dir nicht sagen was dir alle sagen – nehme dir etwas Zeit bevor du ins Bett gehst, ließ ein bisschen, meditiere, journal. Wir alle wissen, das wir diese Dinge tun sollten und ehrlich, wenn du es nicht jeden Tag machst, dann machst du es erst recht nicht, wenn du gestresst bist. Du bist in diesen Situation ohnehin schon überfordert, schiebst es weg und bist eher noch schnippisch. “Ich schlaf halt nur 4 Stunden um meine Ziele zu erreichen,” “ich kann halt nicht still sitzen und an nichts denken,” “ich habe jetzt keine zeit für so ein Blödsinn.” Doch wenn wir ehrlich sind nehmen Wir uns Zeit für das, was uns wichtig ist. Du hast recht, so lange du dein Körper nicht priorisierst, hast du keine Zeit für solche Dinge. 

Wir müssen darauf achten, dass wir unseren Körper priorisieren und das ist was du bereits machst, wenn du dich in Selbstliebe befindest. Du hast deine Zeiten, in denen du dich deinem Körper widmest, wo du sagst wie vor dem Schlafen, da gibt es kein Handy. Du liest ein paar Seiten. Du machst ein Spa Tag in der Woche, lässt dir eine Badewanne mit Kerzen ein am Abend oder hast deine wöchentliche Massage. Du respektierst deinen Körper, tust was ihm gut tut und bist nicht nur gestresst und genervt und vergisst, dass dein Körper Ruhe braucht. Dein Körper braucht Ruhe, um sich auf zu laden, um genügend Energie zu haben und wenn du dich in Selbstliebe befindest, erkennst du das an.

In unserem Leben haben wir alle Stress. Ich weiß nicht, was du machst, und es ist mir auch nicht wichtig – wir alle haben stress, wenn du dich wirklich selbst liebst hat dein Körper oberste Priorität.

3. Du respektierst deine Grenzen

Der dritte Weg, um zu sagen, ob du dich in in Selbstliebe befindest ist, ob du deine Grenzen respektierst. Wie sieht das aus – Du kennst deine Limits, du weißt was du tolerieren kannst und was nicht. Nicht alle haben die gleichen Grenzen und deswegen ist es so wichtig sie immer wieder deutlich zu machen, ein Person die sich in Selbstliebe befindet, tut dies bereits.

Es gibt im Leben immer wieder unangenehme Situationen. Vielleicht ist es dir unangenehm, wenn jemand dir auf die Schulter klopf, wenn er einen Witz erzählt oder dich zur Begrüßung umarmt – es gibt Menschen die sagen: “Ich bin fine damit;” doch du fühlst dich nicht wohl und das ist in Ordnung. Jeder von uns ist unterschiedliches gewohnt und verhält sich in gewissen Situationen anders.

Es ist dein Job zu sagen, dass du dich damit nicht gut fühlst.

Etwas dass du sagen könntest wäre: “Danke dir, dass du mich immer zum Lachen bringst, doch bei deinem Schulterklopfen fühle ich mich unwohl” oder “ich freue mich auch immer dich zu sehen, doch Umarmungen zu Begrüßung möchte ich nicht. Lass uns doch lieber nett mit Worten begrüßen.”

Es geht nicht um das perfekte Argument – es geht hierbei nicht um etwas Rationales, sondern um Gefühle. Wenn deine Grenzen überschritten sind, hast du das Recht, das zu kommunizieren und genau das solltest du tun. Wenn du dich in Selbstliebe befindest, erklärst du anderen Menschen was in dir vorgeht und dass immer wieder. Es reicht nicht etwas einmal zu sagen, die meisten Menschen sind ihr Verhalten gewohnt und sie können nicht so leicht aus ihrer Haut fahren, das bedeutet, Training für den Verstand – du bist am Zug deine Grenzen so lange klar zu machen bis die andere Person sie verinnerlicht hat. Tust du das nicht, wird deine Grenze nicht ernst genommen. Du hast dann bestimmt schon Sätze gehört wie: “Letztes mal war das doch auch kein Problem? Wieso stellst du dich auf einmal so an? Immer suchst du nur Streit. Was stimmt mit dir nicht?”

Wenn du dich nicht in Selbstliebe befindest  – weißt du entweder gar nicht, dass eine Grenze von dir überschritten wurden oder du sagst nicht konsequent, dass diese Grenze überschritten wurde. Irgendwann kommt der Moment, wo deine ganzen Emotionen auf einmal herauskommen. Ich denke jeder von uns hat es schon mal selbst erlebt oder miterlebt wie jemand plötzlich voller Wut in einer scheinbar harmlosen und bekannten Situation ausbricht wie ein Vulkan. Das passiert häufig, wenn man seine Grenzen immer wieder überschreiten lässt und erwartet, dass andere irgendwann schon etwas anders machen oder auch es einfach erträgt, dass die eignen Grenzen immer wieder überschritten wurden, um vielleicht den anderen nicht auf dem Schlips zu treten.

Zum Beispiel hast du deiner Freundin Geld geliehen und es ist jetzt 3 Monate her und sie hat es nie wieder erwähnt – du siehst aber, dass sie Geld hat um sich andere Dinge zu kaufen, wie eine schicke neue Jeans oder ein neues Handy. Irgendwann seid ihr zusammen unterwegs und sie sieht diese Tasche und will sie kaufen und aus dir bricht es heraus – du machst ihr vorwürfe wie sie Geld für alles andere haben kann, aber ihre Schulden bei dir nicht bezahlt. Klar man sollte nie vergessen, dass man bei jemanden Schulden hat, doch man weiß nicht, was in ihrem Kopf vorging, was in ihrer Welt los ist und du hast 3 Monate nichts gesagt. Es geht nicht darum, deine Freundin zu erziehen, sondern dich und auch deine Grenzen zu respektieren. Es ist viel einfach gleich am Anfang etwas zu sagen, als dass deine Emotionen überkochen. Wie du siehst nicht jeder verhält sich gleich. Es geht in erster Linie nicht darum, ob deine Freundin dich respektiert, sondern ob du dich selbst respektierst.

Viele kommunizieren ihre Grenzen nicht aus Angst, den anderen zu kränken, weil sie denken der gegenüber könnte sauer werden und du denkst vielleicht: “Oh naja, ich warte lieber noch ein bisschen, nicht, dass sie sich schlecht fühlt, oder vielleicht hat sie es auch gerade nicht leicht, oder brauch einfach nur mehr Zeit. Ich warte besser noch.” – Nein, hör auf damit. Wenn du dich selbst liebst, geht es nicht darum deine Freundin nicht sauer zu machen oder was in ihrem Kopf vorgeht. Du willst etwas kommunizieren, was dir wichtig ist, am Herzen liegt und dass ist frühzeitig für euch beide besser, bevor ein Beziehungsbruch entsteht. Das ist nichts wovor du Angst haben solltest – es ist etwas das dir absolut erlaubt ist zu tun, mehr als erlaubt ist zu kommunizieren. Egal bei welcher Grenze, die es nötig ist zu kommunizieren, weil noch einmal nicht jeder verhält sich gleich, nicht jeder weiß, was in dir vorgeht, was du denkst, was du fühlst bis du es sie wissen lässt. Vielleicht ist es für deine Freundin ok dich Monate später zurückzuzahlen, aber das ist nicht ok für dich – vielleicht willst du relativ zeitnah nach dem sie sich Geld geliehen hat, es zurück haben. Nicht jeder verhält sich gleich, wie du siehst. Es ist an dir zu sagen, was sich für dich gut anfühlt und was nicht. 

4. Du bist dankbar

Der 4 Weg, um zu sagen, ob du dich in Selbstliebe befindest auf einer täglichen Basis ist, dass du aus Dankbarkeit heraus handelst.

Es mag sich vielleicht etwas unkonventionell anhören, doch ist dir schon einmal aufgefallen, dass wenn du Dankbar für etwas bist nicht nach etwas anderem verlangst?

Du weißt, dass du dich in diesem Punkt in Selbstliebe befindest, wenn du dankbar bist für das, was du hast, wie du aussiehst, was du machen kannst – wenn du nicht dankbar bist für das, was du hast, wirst du immer nach dem Verlangen was andere haben. Nehme wir als Beispiel: Du bist Single.

Es gibt zwei Möglichkeiten in diesem Sinne als Single durch die Welt zu gehen. Entweder bist du dankbar für deine Unabhängigkeit, für die Zeit die du dir selbst widmen kannst, dich ganz auf dich konzentrieren kannst oder du siehst glückliche Paare und denkst dir: “Wenn ich auch ein Partner hätte, dann wäre ich viel glücklicher, erfüllter, hätte ein schöneres Leben.”

Das Gleiche kann man auch mit Geld durchspielen, wenn du dankbar bist für das was du bereits hast, wirst du nie auf andere schauen und sagen: “Mit den Finanzen wäre ich auch glücklich oder würde ich auch ein besseres Leben führen können.”

Wenn du dich selbst liebst, wie sollst du nicht dankbar sein für alles was du bist und was du hast?

Denk darüber nach wie soll das gehen?

Dankbarkeit ist eine Reflexion von Selbstliebe.

5. Du achtest auf dein Umfeld

Der 5. Weg stellt die Frage, mit welchen Menschen du dich umgibst? Lassen dich deine Freude, deine Familie, dein Chef, deine Arbeitskollegen, deine Bekannte wertlos fühlen? Machen dich klein?

Wenn du dich in Selbstliebe befindest, hast du keine Menschen um dich herum, die dich nicht gut fühlen lassen.

Du hast keine Angst Menschen gehen zu lassen. Wenn jemand nicht gut zu dir ist, gehört er/ sie nicht in dein Leben. Du hast keine Angst dich von Menschen zu trennen, weil du weißt was gut für dich ist und dein Wohlergehen hat oberste Priorität. Wenn du dich selbst liebst, bist du also die Person die aussortiert, wer nicht dazu gehört und auch dankbar ist für die Personen, die dir ein gutes Gefühl geben und heißt sie willkommen in deinem Leben.

6. Du führst keinen negativen Selftalk

Der 6. Weg um zu sehen, ob du dich auf einer täglichen Basis in Selbstliebe befindest ist, dass Du keinen negativen Self Talk / Selbstgespräche führst. Haha du denkst dir jetzt bestimmt: “Aww ne, Selbstgespräche führ ich nicht oder zählt unter der Dusche singen auch dazu?” Haha Girl, darum geht es hierbei nicht. Es spielt sich viel mehr in deinen Gedanken ab. Viele von uns merken oft gar nicht, wie sie über sich selbst denken. Ich meine, wenn du dich in selbstliebe befindest, pflegst du die Art, wie du über dich selbst denkst und auch sprichst, da gibt es kein: “Ich bin so doof, wie kann man so unfähig sein, ich bin viel zu dick, hässlich dafür.” No way Girl, das sind Dinge du auf keinen Fall denkst oder sagst.

Viele tun das, ohne es mit zu bekommen. Wir sagen oft Dinge, die wir zu niemanden anderen sagen würden.

Wenn du in Selbstliebe befindest, würdest du so niemals mit dir sprechen.

Du vergibst dir selbst, du verstehst dich selbst.

“Ich habe einen Fehler gemacht, passiert nächste mal mach ich es besser.” “Ich bin wieder zu meinem ExFreund und es hat wieder nicht geklappt, nochmal mach ich das nicht. Nächstes mal richte ich mehr Aufmerksamkeit darauf, welchen Partner ich wähle.” Kein: “Wie kann ich nur so blöd sein immer wieder auf ihn reinzufallen.” Nein, nein, nein… Fehler geschehen, lerne daraus und hack sie ab. Es ist viel mehr wie: “Ok, ich sehe, ich habe hier einen Fehler gemacht, aber das ist okay. Ich bin ein Mensch und ich konzentriere mich auf die Zukunft und schaue, wie ich es das nächste mal besser machen kann.”  Thats it. Da ist nichts negatives, beschämendes. Vergebe dir selbst, das ist einer der größten Punkte rund um Selbstliebe – Selbstvergebung

Lass mich das noch einmal zusammenfassen – erlaube dir selbst nicht, mit dir negativ zu sprechen oder über dich negativ zu denken. Eine Freundin würdest du für den Fehler nicht so nieder machen und verstehe, dass du nicht perfekt bist, das ist niemand – verzeihe dir Fehler, weil du dich liebst.

7. Du kannst mit Kritik umgehen

Wir haben es bis zum 7. Weg geschafft, ob du dich in Selbstliebe befindest auf einer täglichen Basis. Dieser Punkt wird schwierig zu schlucken sein für einige. Eine Herausforderung – und Nummer 7 lautet, dass du nicht defensiv wirst, wenn jemand dich kritisiert. Egal ob konstruktiv oder unkonstruktiv. Das ist für viele nicht leicht.

Viele denken man müsste sich verteidigen, wenn jemand negativ über einen spricht, oder nicht die Wahrheit über einen sagt, oder auch sich in sein Leben einmischt, dass wir uns verteidigen müssten. Das ist ein natürliche Sache, die wir tun. Doch wenn du weißt, wer du bist und jemand sagt etwas, was nicht der Wahrheit entspricht, gibt es keinen Grund dich zu verteidigen. Es gibt nichts was du beweisen musst. Du musst dieser Person nichts beweisen, diese Person hat lediglich eine Idea davon wer du bist, aber das ist nicht wie du dich selbst sieht. Warum Zeit verschwenden mit dieser Person zu streiten? Und das gilt für konstruktive und unkonstruktive Kritik.

Wenn es um konstruktive Kritik geht, und jemand will dir wirklich helfen – was du tust wenn du dich in Selbstliebe befindest: Du nimmst die Kritik an und betrachtest sie von einem objektiven Standpunkt. Wenn du es nicht so siehst wie die andere Person, okay dann ändert sich nichts. Es ist in Ordnung – jeder hat eine andere Meinung, andere Vorstellungen. Du wirst nicht defensiv. Du entscheidest, ob es nützlich für dich ist oder nicht und du fühlst dich in keinem Fall weniger wert oder angegriffen. Es veränderst nicht wie du dich fühlst, egal ob es sich um konstruktive oder unkonstruktive Kritik handelt. 

Das war Nummer 7 und der letzte Punkt, ob du dich in Selbstliebe befindest auf einer täglichen Basis.

Lass uns noch einmal alle Wege zusammenfassen, ob du dich in Selbstliebe befindest auf einer täglichen Basis:

  1. Du vergleichst dich nicht mit anderen.
  2. Du hörst auf deinen Körper / deine Körpersignale 
  3. Du setzt immer wieder Grenzen 
  4. Du befindest dich in einem State aus Dankbarkeit 
  5. Die Menschen mit denen du dich umgibst, tun dir gut 
  6. Du erlaubst dir kein negativen Self Talk 
  7. Du wirst nicht defensiv egal, ob bei konstruktiver oder unkonstruktiver Kritik

Und soll ich dir etwas verraten – ich habe noch einen Bonus für dich.

Der lautet – Wie geht man am besten mit Komplimente um?

Also wie sieht das aus?

Wenn jemand dir Komplimente macht: „Deine Haare sehen heute klasse aus.“ „Ich liebe dein Outfit heute.“ „Du bist so klug,“  und du dich in Selbstliebe befindest, sehen deine Antworten nicht so aus:

„Ach echt, danke, ich mag meine Haare gar nicht, ich hätte lieber solche Haare wie du.“ No, nada, nein und auch nicht: „Das Outfit, das ist doch nur ramsch, ich fühle mich darin gar nicht wohl. Ich habe mir nur etwas übergeschmissen.“ „Ich bin nicht klug, ich hatte diesmal nur Glück.“ Aww nein, nein, nein und nochmals nein. Deine Antwort wird auch nicht sein: “Oh danke du auch,” weil du dich schlecht fühlst, wenn du nicht auch was nettes zu der anderen Person sagst. Natürlich kannst du ein Kompliment zurück geben, wenn du willst, aber nicht weil du es musst, damit du dich dann nicht schlecht fühlst, wenn du es nicht tust. Ich meine, kommt, ehrlich, wie oft haben wir schon, “danke du aber auch,” gesagt, nur damit wir uns nicht schlecht fühlen.

Wenn du dich in Selbstliebe befindest, erlaubst du dir ein Kompliment einfach aufzusaugen, es anzunehmen und dich darüber zu freuen, nicht mehr und nicht weniger. Du darfst, einfach, “danke,” sagen, weil ja geil – deine Harre sehen super aus und dein Outfit ist geil und verdammt du bist echt schlau und dafür kann man sich ruhig mal einen Moment feiern.

Bevor du falsche Komplimente zurück machst oder dich selbst schlecht macht – erlaube dir der Typ Mensch zu sein, der sich schätzt und sagt: “Yees girl, danke, dass ist echt großartig an mir,” und wenn dir danach ist, mache anderen Menschen ehrlich Komplimente, doch in diesem Moment wo du eins erhältst, erlaube dir, dass dieser Moment dir gehört. 

Girl, falls du noch jetzt gemerkt hast, dass du dich noch nicht so in Selbstliebe befindest, nehme dir ruhig ein wenig Zeit um dich zu reflektieren. Falls du darüber hinaus weitere Hilfe brauchst, dann kannst du bei mir auch ein 1:1 Coaching buchen. Mehr Information dazu findest du, wenn du auf den Button klickst. 

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